Wichtige Termine


Adventssingen des RHG am 28.11.2017 um 18:30 in der Stadtkirche Schmoelln

30.11.2017 18:00 Buchlesung "Zwölf Monate bis zur Endlichkeit" von Petra Hoepfner zum Thema Drogenkonsum durch Kinder & Jugendliche
Helmholzstrasse Raum 313

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Sonne, Herbstwind, Wandern – Wandertag der Klasse 5.2 nach Vollmershain

Projekttag der Religionsschüler der 6. Klasse am 26.09.2017

Zum dritten Mal waren die Young Americans am Roman-Herzog-Gymnasium in Schmölln.

Die Abschlussveranstaltung in der vollbesetzten Ostthüringenhalle begeisterte Schüler, Lehrer und Eltern sowie alle Gäste gleichermaßen.

weitere Bilder folgen

 

-- bitte Websitelayout am Zahnrad auf "Breit" stellen, sonst sind manche Bilder nicht gut zu sehen ;) --

 

 London is calling!

 

Am Abend des 05. November 2017 begab sich eine Gruppe bestehend aus 69 aufgeregten Schülern auf eine zwölfstündige Fahrt nach England. Ob sich das unsere Lehrer gut überlegt hatten, sollte sich noch herausstellen… Auf alle Fälle hatten Frau und Herr Schnelle, Frau Rüger, Frau Plarre, Frau Haslauer und Frau Opitz die Herausforderung schon einmal angenommen.

Gegen 10.30 Uhr erreichten wir die Grenzkontrollen am Eurotunnel in Calais und nach ein paar strengen Blicken durften wir endlich passieren. So langsam stieg die Nervosität bei einigen Schülern an, immerhin fuhren wir 30 Minuten lang circa 40 Meter unter dem Meeresspiegel. Dies machte sich nicht nur am steigenden Druck auf die Ohren bemerkbar, sondern auch an der zunehmenden Hitze und spürbar schlechten Luft im Bus.

Nachdem wir den Eurotunnel verlassen hatten, dachten alle: „Wow, endlich haben wir es geschafft!“ – Pustekuchen! Denn wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt auch noch der Linksverkehr! Doch dieser wurde zunehmend uninteressant, weil die kleinen, süßen englischen Schafe am Straßenrand unsere Blicke auf sich zogen.

Nach weiteren zwei Stunden kamen wir in der ersten typisch englischen Stadt an – Chatham. Dort besichtigten wir die „Historical Dockyards“, einen ehemaligen Stützpunkt der „Royal Navy“, wo auch Kriegsschiffe, Seile etc. gefertigt wurden. Dort erkundeten wir auf eigene Faust unter ständiger Begleitung unseres Starfotographen Herrn Schnelle Kriegs- sowie Segelschiffe und ein U-Boot. Um die hungrigen Mäuler zu stopfen, gab es dann aber zum Glück erst einmal eine riesige Portion Fish & Chips. Die Besichtigung der „Historical Dockyards“ wurde durch die eigene Herstellung eines Seiles aus Flachs, welche ziemlich schweißtreibend war, abgerundet

Da wir noch Zeit übrig hatten, entschlossen wir uns dazu, das niedliche Rochester zu besuchen. Im Mondschein schlenderten wir am Fluss entlang oder durch die verwinkelten Gassen mit ihren Pubs und verwunschenen Häuschen.

Erst 19.30 Uhr fuhren wir auf dem Parkplatz in Gillingham ein und wurden bereits von unseren Hostparents erwartet. Diese versorgten uns zum Abend reichlich mit Pizza, Nudeln, Pommes und Ähnlichem. Dabei entwickelten sich schnell die ersten Gespräche, welche teilweise bis spät in die Nacht hinein andauerten. Völlig erschöpft fielen wir in unsere Betten und somit in unseren wohlverdienten Schlaf.

 

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Am nächsten Tag war zunächst das einzige Gesprächsthema der vergangene Abend mit unseren Gastfamilien und deren Haustieren, wie zum Beispiel Hunden, aber auch Hühnern.

Am Dienstag stand vormittags die Privatschule „Harrow“ auf dem Programm. Es war eine beeindruckende Erfahrung, Schüler in Uniformen zu erleben, obwohl wir sagen müssen, dass

wir ungern mit ihnen tauschen möchten. Abgesehen davon, dass man das nötige Kleingeld für den Schulbesuch zur Verfügung stellen muss, scheint der Alltag sehr hart zu sein und die Anforderungen sehr hoch. Außerdem sind die Schüler monatelang von ihren Familien getrennt, denn „Harrow“ besuchen nicht nur englische Schüler, sondern auch Jungen aus dem asiatischen Raum, Amerika oder dem Orient. Auch für „Harry Potter“- Fans gab es etwas zu sehen, denn wir hatten die Ehre, das Klassenzimmer, welches als Drehort für das   Zauberkunst-Klassenzimmer im ersten Film diente, zu sehen.

 

Danach begaben wir uns ins Londoner Stadtzentrum, um eine dreistündige Sightseeing-Tour anzutreten. Sie begann bei „Madame Tussaud’s“, führte über den „Picadally Circus“, entlang des „House of Parliament“ bis hin zur „St. Paul’s Cathedral“. Wir lernten viele neue Funfacts über die Hauptstadt Englands und die „Royal Family“, denn unter anderem hielten wir am „Buckingham Palace“ an, um die weltberühmten „Royal Guards“ und das „Victoria Memorial“ zu sehen.

 

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Am Mittwoch wurde es sportlich, denn wir nahmen an einem Cricket-Workshop teil, welcher uns den traditionellen britischen Sport näherbringen sollte. Auf eine kurze Trainingseinheit in Sachen Schlagen, Werfen und Fangen folgten drei erbitterte Spiele: 10.1 gegen 10.2 und 10.3. Doch leider war die Zeit viel zu schnell um und so verließen wir die Sporthalle des „Kent County Cricket Clubs“, ohne einen Sieger gekrönt zu haben. Nach einem kurzen Besuch des Souvenirshops und der Zuschauertribünen des Spielfeldes ging es mit dem Bus ins Stadtzentrum Canterburys.

 

Drei Stunden Freizeit wurden effektiv genutzt, um der Canterbury Cathedral einen Besuch abzustatten, die niedlichen Häuser dieser mittelalterlichen Stadt zu bewundern und natürlich auch um ordentlich shoppen zu gehen.

Doch der Tag war noch nicht um – das nächste Highlight wartete auf uns. Voller Vorfreude fuhren wir zurück nach Gillingham, bereit zum „Scones“ backen. Während die eine Gruppe sich sogleich in die Küche begab, bekamen die anderen einen tieferen Einblick in die traditionelle Küche Englands. Es gab eine Einführung in die Geschichte der „Scones“ und Kostproben von „Marmite“, „Jelly“ und anderen typisch englischen Produkten. Als alle Scones gebacken waren, ließen wir sie uns schmecken. Gegessen wurden sie mit einer Buttercreme und Marmelade und dazu gab es eine Tasse englischen Tea.

  

Gesättigt von unseren Backwerken ging es zurück in die Gastfamilien, wo dann auch schon wieder Koffer gepackt werden mussten. Ein letztes Mal genossen wir den Abend zusammen mit unseren Gastfamilien, bevor es am Morgen des Donnerstags schon: „Goodbye and thank you for everything!“, hieß. Wehmütige Abschiede spielten sich vor unserem Bus ab, denn so langsam begriff jeder, dass sich eine wunderschöne Woche mit Freunden und einzigartigen Erlebnissen dem Ende neigte.

 

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Doch ganz das Ende war es dann doch noch nicht. Denn immerhin stand zum krönenden Abschluss ein ganzer Tag in London vor uns. Ähnlich wie bei unserer Sightseeing-Tour drückten wir wieder beim Ankommen in London unsere Nasen an den Fensterscheiben des Busses fasziniert von der Großstadt platt. Etwas müde von der etwas kurzen Nacht, aber doch voller Vorfreude stiegen wir aus dem Bus aus und machten uns auf den Weg zum „Tower of London“. Dort erkundeten wir in eigener Regie das überraschend große Arial des Folterns und Schreckens. Von den berühmten Verfolgungen der Protestanten beziehungsweise Katholiken bis hin zu familiären Intrigen des britischen Königshauses gab es alle blutigen Verbrechen nachzulesen oder mit Hilfe des Audio-Guides anzuhören. Das Highlight bildeten jedoch die Kronjuwelen, welche es in einer separaten Ausstellung zu bewundern galt.

 

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Manche von uns haben Gegenfotos geschossen und versucht an die hervorragenden Paparazzi-Fähigkeiten von Herr Schnelle heranzukommen aber das hat natürlich keiner geschafft.LachendLachendLachendLachend

 

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Danach besuchten wir das „Shakespeare’s Globe“, welches ein nachgebautes Theater aus dem 16. Jahrhundert ist. Im Gegensatz zu den uns üblichen Theatern, ist das „Shakespeare’s Globe“ ein Freilichttheater, welches durch seine besonders aufwendige Gestaltung besticht. Hier lernten wir allerhand lustige Sachen, wie z.B., dass man sich früher im Theater nicht nur die Vorstellungen anschaute, sondern auch gleichzeitig seine dringendsten Geschäfte an Ort und Stelle erledigte, da es Toiletten noch nicht gab.

Anschließend betrachteten wir Gemälde, Grafiken und Plastiken in einem der berühmtesten Kunstmuseen der Welt – dem „Tate Modern“. Hier konnte man unter anderem Werke von dem kritischen deutschen Künstler Joseph Beuys betrachten, aber auch von Wassily Kandinsky und sogar Pablo Picasso.

Nachdem wir das zwar anstrengende, aber doch sehr interessante Kulturprogramm absolviert hatten, bekamen wir endlich Freizeit. Manche schlossen sich der großen Gruppe, welche sich im „London Dungeon“ gruseln ließ, an; andere statteten dem „London Eye“ einen Besuch ab und wieder andere machten die Innenstadt samt ihren Geschäften unsicher. Viele von uns nutzten die „Tube“, um an ihr Wunschziel zu gelangen, da manche Sehenswürdigkeiten weit vom Stadtzentrum entfernt waren.

Nach den sechs Stunden Freizeit, die wir zur Verfügung hatten, fanden wir uns alle ziemlich erschöpft an unserem Treffpunkt ein, wo gerade eine kleine Band an der Straßenecke Lieder spielte. Alle lauschten ruhig den sanften Klängen und sammelten sich um die Gruppe herum. Es war der perfekte Abschluss einer aufregenden Reise, denn es wurde auf einmal ganz still in einem, sodass man in Ruhe die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren lassen konnte.

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Wir denken, dass es kein Fehler unserer Lehrer war, die Reise trotz hoher Bedenken in einer Zeit, die von Terror geprägt ist, anzutreten. Wir danken deswegen jedem von Ihnen für Ihren Mut, mit dem Sie uns unvergessliche Erinnerungen schenkten. Ein großer Dank gebührt vor allem Frau Rüger und Frau Schnelle, denn Sie waren es, die mit Hingabe unsere Fahrt planten und organisierten. Unser Dank gebührt außerdem unserem Busfahrer, der uns sicher hin und wieder zurückgebracht hat.

 

Text von Josephine Tschorn und Frauke Orlick  (Klasse 10.2), Bilder von Herr Schnelle
Beitrag gestaltet von Constantin Scheffski

 

 

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